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Grenze nach Falkenhain geschlossen!

Die Baronin Moruge lässt verkünden, dass ab dem heutigen Tage die Grenzen nach Falkenhain geschlossen sind. Ferner werden alle falkenhainer Bürger als Vorsichtsmassnahme inhaftiert.

Die unglaubliche Beleidung durch Navarre von Falkenhain auf der Brautschau, die just zu Blautann abgehalten wurde, ist Grund für diese Entscheidung. Nur eine förmliche Entschuldigung Navarres und eine anschliessende Heirat mit der Comtess Triandaphilo könnte wieder friedliche Zeiten einläuten. Genaueres von Hofschreiber Metophisteles:

Begrüssung durch Navarre

"Es muss etwa zur 9.Stunde gewesen sein, als wir nach einer beschwerlichen Reise über die schlecht befestigten Strassen von Falkenhain endlich in Blautann ankamen. Bei der Überschreitung der Grenze hatte man uns nur eine beleidigend geringe Anzahl an Leibwächtern zugestanden, so dass wir nur zu sechst auf unseren Empfang zu warten hatten (für das Protokoll: Die Baronin Moruge, ihre Tochter, die Comtess Triandaphilo, der Schlächter von Wolfsmark, die Zofe der Baronin und ich selbst, der Hofschreiber, ferner ein weiterer Soldat). Und so konnte man es in der Tat ausdrücken, denn die ärmliche Hütte, die Navarre von Falkenhain als Schauplatz seiner Brautschau auserwählt hatte, bot den hohe Damen kaum annäherend den gewohnten Komfort der heimatlichen Feste.

Schliesslich und endlich als letzter sollte der Reigen an uns sein, dem Baron unsere Aufwartung zu machen. In gar unhöflicher Art erkundigte sich der FÄHNRICH - ein impertinenter Bursche, wie wir später noch feststellen konnten - ob es tatsächlich unser Ernst sei, hier unsere Aufwartung zu machen. Die empörte Baronin zeigte sich natürlich sovereign wie immer und wies ihn darauf hin, dass der Fürst selbst wünschte, dass man hier erschiene. Nun, endlich liess man die hohen Damen mit ihren Leibschützern eintreten - wir als letzte anwesenden Bedienstete mussten draussen warten. So muss ich mich in meinem weiteren Bericht auf die Aussagen der Anwesenden stützen. Man verzeihe mir dies.

Die Baronin trat vor und tauschte einige Freundlichkeiten mit dem Baron. Ja, sie bot ihm sogar ihre Unterstützung bei der Bereinigung des Untoten-Problems an, welches in dieser maroden Baronie vorherrschend ist. Daraufhin stellte Baronin Moruge ihm die höchst liebliche Comtess Triandaphilo vor, die allein schon durch die Tatsache brüskiert wurde, dass der hinterlistige FÄHNRICH einige Fehlungen bei der Verlesung ihrer Titel begang, scheinbar absichtlich.

Trotzdem blieb sie freundlich und in Würden. Auch sie tauschte Höflichkeiten mit Navare von Falkenhain aus. Alles nahm seinen Gang, als der Baron plötzlich seine Gardisten anwies zu den Waffen zu greifen und die hohen Damen nach draussen zu begleiten. Seine Worte hallten so laut durch den Raum, dass sogar ich sie vernahm: "ICH GLAUBE ES IST BESSER, WENN IHR FALKENHAIN AUF DER STELLE VERLASST, MORUGE", so der Mann wortwörtlich. Natürlich kam Baronin Moruge dieser umissverständlichen Aufforderung nach, nichts steht ihr weniger im Sinn, als wegen so einer Angelegenheit einen Krieg zu riskieren. Etwas vor den Kopf gestossen, wurde verfrüht die Heimreise angetreten.

An der Grenze dann kam es zu weiteren Problemen, fast schon zu ernsthaften Ausschreitungen, so dass Moruge schweren Herzens beschliessen musste, zur Sicherheit von Wolfsmark, die Grenzen zu schliessen und verschärfte Sicherheitsbedingungen auch an der Grenze nach Nil und dem Nachbarfürstentum zu schaffen.

Wie man merkt, ein unseeliges Ereignis, welches hätte verhindert werden können."