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Die Adelstage in Heligonia

Auf die vorzügliche Einladung des hochwohlgeborenen Barons von Oraneck bereiste unsere Baronin von Wolfsmark erstmalig selbst das Land Heligonia, um mit eigenen Auge die Berichte ihrer Botschafter zu überprüfen. Von diesem freudvollen Ereignis soll nun hier von mir, Metophisteles di Nar, berichtet werden:

Es war gegen die späte Mittagstund, als unser Tross endlich den malerisch gelegenen Sitz des Barons von Oraneck und seiner frisch angetrauten Gemahlin erreichte. Die Menge raunte wohl auf, angesichts des Anblicks der wohlgerüsteten Leibgarde der Baronin, der sich ebenfalls seine hochwohlgeboren Wolfram Egilo zu Freyenstein angeschlossen hatte und ebenso der ehrenwerte Ritter Frieder, vierter heiliger Bruder von Schlangenbergen. In dieser illustren Gesellschaft genoss die Baronin das Lustspiel, welches gerade im Gange war und vortrefflich dargeboten die Geschichte der Entstehung Heligonias erzählte.

Hernach folgte die Begrüssung durch die edlen Gastgeber, welche nur einleitend war für folgende Gespräche, die hauptsächlich den Themen der Landwirtschaft und Politik gewidmet waren. Anschliessend geleiteten Diener in das grosszügige Quartier, welches man für die Baronin und ihr Gefolge ausgewählt hatte.

Den Einbruch der Dämmerung schliesslich wählten die Gastgeber für die exquiste Weinprobe, der wohl leider einige der anwesenden hohen Herren zu eifrig zu sprachen, welche dann die Baronin emsig bestürmten, einige Geschichten zum Besten zu geben. Geschickt wählte unsere kluge Baronin die Sage von Gorians Fall, was dem edlen Ritter Frieder die Gelegenheit zusprach, über die Unseeligkeit dieser finstren Zeiten zu sinnieren und auf den einzig rechten Weg, den der einen, heiligen Schlange, vehemmt hinzuweisen.

Der nächste Tag war geprägt von allerlei Lustspielen, bei denen die hochwohlgeborene Baronin ihrer neu entdeckten Wettlust frönte, gegen Ritter Frieder jedoch zumeist verlor, was nicht verwunderlich ist, angesichts seines Status als vierter heiliger Bruder von Schlangenbergen. Mehr Glück hatte die Baronin hinsichtlich der Heiratsabsichten des hochwohlgeborenen Wolfram Egilo zu Freyenstein, in einem Gespräch unter vier Augen konnte sie Baron Koldeweit von Hautzenstein davon überzeugen, ihn zum Ende des Jahres nach Luchnar einzuladen, um sich dort unter den Töchtern seiner Vögte nach einer geeigneten Braut umzusehen.

Am Abend gab sich die Gesellschaft dem höfischem Tanze hin, anschliessend entschloss sich Ritter Frieder einen Gottesdienst abzuhalten, als Dank und Huld an die eine heilige Schlange dafür, dass SIE es für gut befand, die Sonnenscheibe zu verdunkeln, welche das Zeichen der lokal verehrten Gottheit ist.

Abschliessend sei gesagt, dass die Baronin in ihrem Urteil ihren Botschaftern grösstenteils zustimmt, dennoch grösste Hoffnungen bezüglich einer eventuellen Verbindung mit Luchnar hegt.