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Knulf der Steinmetz

Der Rebell

Knulf, das ist mein Name. Knulf der Steinmetz, so werd ich genannt. Seit 5 Lenzen bald hab ich mein Heimatweiler im fernen Jolberg nimmer gesehen. Meine Lehrjahre waren vorüber gegangen, an der Zeit war es, den Kameraden und den Eltern, den Brüdern und den Schwestern, dem Herrn und dem Land Lebewohl zu sagen. Meiner Treu, leicht wars nicht immer gewesen, Steine schleppen und ausfegen, das wollt und konnt und mußt ich nun hinter mir lassen, als ausgelernter Steinhauer, der ich nun ward. Obgleich mein Herr meist gerecht und gutmütig war, entfuhr ihm doch nicht selten eine Backpfeife, die mir das Blut in den Adern gefrieren ließ.

Doch wie es die Tradition wollte, zog ich nach einem rauschenden Abschiedsschmaus, am ersten freien Morgen meines Daseins, als die Sonne grad' ihr Antlitz zeigte, hinaus in die weite Welt, ungewahr alledem, was mir widerfahren sollte. So wie mein Herr es mir immer zitiert hatte:

Ein wohl erfahrner Handwerksbursch, den hält man lieb und wert, Ein ungewanderter Strohsack, der ist kein Kreuzer wert.

Hätt' ich in jenen Tagen gewußt, was mir zustoßen sollte, ich hätte das Leben eines Strohsackes gewählt! Doch sollte es anders kommen. Wär' meine Geschichte sonst des Erzählens wert? Wohl kaum!

Zwei kurze Jahre ließ ich also auf den Pfaden und Straßen Heligonias, bekam mehr Städte und Volk zu Gesicht, als so mancher Bauernbursch droben in Jolberg im ganzen Leben. Ich sah kalte und warme Ländereien, reiche und arme, befriedete und umkämpfte, freie und unterjochte, fruchtbare und karge. Doch eins ward mir stets gegenwärtig auf meinen Reisen: Dort, wo das Leben den Menschen am übelsten mitspielt, da halten sie zusammen, Pech und Schwefel gleich.

Nun, Mal hie, mal da sprach ich um Arbeit vor, half da und dort, zog aber immer schnell weiter, wenn mir die Decke auf den Kopf zu fallen drohte. So streunte ich umher, freier als der freiste Freiherr, freier als jeder Vogel, der mir auf den Hut schiß.

Doch dann, im dritten Jahr meiner Reisen, verschlug es mich in eine kleine Baronie namens Falkenhain. Im späten Sommer muß es gewesen sein, ein Gefühl für Zeit war mir längst entglitten. Am Wegesrand standen Beeren in voller Pracht, und die Bogenschützen am Schlagbaum lümmelten sich im schattigen Moos unter einer Eiche. Ich fand sogleich Gefallen an diesem kleinen Land, denn hier schien noch alles mit rechten Dingen zuzugehen, ungleich den großen Städten wie Betis oder Escandra, wo es nach Menschen stank und man stets auf seine Geldkatze Acht geben mußte. In Falconidae, Hauptstadt des kleinen Reiches, fand ich denn neues Werk. Baron Navarre, Herrscher des Landes, hatte einen Tempel in Auftrag gegeben, die Arbeit war vor kurzem erst erneut aufgenommen worden, und so wurde mir das Glück zuteil, die Wasserspeier der Kapelle zu schaffen. Auch waren die kalten Monde im Herannahen und ich war froh, den Winter über seßhaft bleiben zu können. Schnell hatte ich genüglich Geld zusammen, um mich im den Gemächern der Bediensteten des Barons einmieten zu können, wie es jedem Handwerksbursch, der am Bau beteiligt, vergönnt war.

Der Zufall will's, dort lernte ich Johanna, eine Küchenmagd, kennen. Oh, ja, ich lüge nicht, wenn ich sag, daß sie die Schönste im ganzen Schloß ward. Selbst die Baronin Isabeau, so ging es um, neidete ihre Schönheit. Es war, verständlicher Weis', strengstens untersagt, mit dem Weibsvolk umzutreiben, andernfalls hätt's ja im Nu gewimmelt von Bälgern in den Unterkünften. Doch Johanna und Ich, im jungen Überschwang damals, scherten uns nicht drum. So tobten draußen die Winterstürme, drinnen, im Pferdestall, da tobten wir. Den Sommer über gingen die Arbeiten wieder prächtig voran, meine Johanna, die ich von Tag zu Tag mehr liebte, wurde immer rundlicher. Das schönste Jahr meines kleinen Lebens verging dort, im Städtchen Falconidae.

Dann, im Herbst, wurde die Ernte eingefahren. Mutterkorn und Hagel hatten das Korn schon früh in großer Zahl vernichtet, und der Hunger schlich schon bald durch die matschigen Gassen. Die Arbeiten am Tempel mußten, da die Staatskassen leergefegt waren, bald geendet werden, der Baron war aufgebrochen, um im Purpurwald Abbitte zu leisten. Es brach mir das Herz, der unvollendeten Kapelle, meiner Johanna und der ungebornen Frucht meiner Lenden den Rücken zu kehren, doch wär' meine Liebe mit ihrem Kugelbauch nicht weit mit mir gekommen. So überließ ich Anna mein Goldsäckel und streifte mir aufs neue die Wanderstiefel über die Füße. Schweren Herzens brach ich Richtung Wolfmark, einem recht unbekannten Nachbarland Falkenhains, auf. Dort sollte es Arbeit für Steinhauer geben. Die sollte ich finden, mehr Arbeit, als mir lieb war.

Die Wolfsmark, sagte mir ein Bauer, bei dem ich für eine Nacht unweit der Grenze unterkam, sei alles, was Falkenhain nicht ist. Auch er sollte recht behalten. Bot sich die Wolfsmark doch diesen Herbst besonders trostlos und karg. Ob es an meinem gebroch'nen Herzen oder an den Unwettern der letzten Tage lag, vermochte ich nicht zu sagen. Das erste Volk, dem ich nach einer Tagesreise auf der Straße zur nächstgelegenen Stadt begegnete, war, wie konnte es anders sein, ein Soldatentrüpplein. Allesamt gekleidet in jenem Schwarzroten Rock, den ich später hassen lernen sollte. Noch wußte ich nicht, was sich hinter den Grenzen dieses Landes ereignete, und bat ich um Hilfe. Der griesgrämige Offizier schilderte mir mit wenigen Worten den Weg zu einer Burg, die noch bis Ende des Jahres vollendet werden sollte. Besser als nichts, dacht ich mir, lüpfte meinen vollgeschissenen Hut, und schlug die Richtung ein.

Angekommen an besagtem Bauplatz war ich zunächst überrascht von diesem Aufgebot an Arbeitskräften, die auf einer felsigen Anhöhe gar mitten im Walde eine Burg, nein, eine Feste in die Höhe gemauert hatten. Nur der Westflügel war noch unvollendet, so sprach ich beim Baumeister um Arbeit vor. Es gab wenige bewanderte Steinmetze am Orte, und da ich mittlerweile auch ein wenig Erfahrung aufweisen konnte, stellte mich selbiger kurzerhand ein. So ging es zunächst wieder ans Steine schleppen und mauern. Zwar keine Arbeit, die erfüllte, doch etwas, womit man sich das tägliche Brot verdingen konnte.

Nach einem langen, kalten Mond voller Schufterei in den luftigen Höhen der halbhohen Burgmauern war mir schnell klar geworden, daß viele der Männer, die hier arbeiteten, nicht aus freien Stücken gekommen waren. Die Soldaten, die man in der Wolfsmark an jeder Straßenkreuzung sieht, waren auch an jenem Orte allgegenwärtig. Mit Knüppeln und Peitschen wurden die Arbeiter gezwungen, Fron an der Herrscherin zu leisten. Ich schämte mich, für einen Herren, der sein Volk unter einem solchen Joch hielt, zu arbeiten. Mir behagte all das gänzlich nicht. Einmal nur hatte ich versucht, mich zwischen eines Soldaten Klinge und einen wehrlosen Steinklopfer zu stellen, doch brachte mir das nach einer kleinen Rauferei lediglich einen Monat halbierte Rationen, da die Nahrung im Lande stets knapp bemessen war, und die Hinrichtung des Arbeiters ein.

Von da an hatte ich begriffen, daß man in der Wolfsmark besser den Schnabel hält und Arbeit leistet, wenn man alt werden will. Eine Lebensart, der ich mich niemals mehr hingeben wollte, hatte ich doch schon zuviel Freiheit auf meinen Reisen genossen. Ich entschloß mich, die Burg so schnell wie möglich wieder zu verlassen. Ein Unglück an einem sehr stürmischen Tag machte mir einen Strich durch die Rechnung. Am späten Abend hatte eine Böe ein Holzgerüst umgeworfen, auf dem der Baumeister gerade zugange gewesen war. Den Sturz aus schwindelerregender Höhe überlebten er und zwei seiner Helfer nicht. Sie wurden noch am selben Tage verscharrt. Doch wurden damit die Arbeiten nicht unterbrochen. Nein! Ich, der angeblich fähigste unter den Steinmetzen, wurde vom ortsansässigen Befehlshaber zum neuen Leiter der Arbeiten auserkoren, bis ein Architekt eintreffen sollte. Da man mir keine Wahl ließ, nahm ich den Posten mißmutig entgegen. Keine 2 Wochen vergingen, da geschah erneut etwas Schreckliches: Eine Hausmauer, die ich, völlig überfordert und stets mit den Gedanken bei meiner Johanna, nicht jedoch bei der Arbeit, entworfen hatte, brach unter ihrem eigenen Gewicht zusammen. Sie riß 5 Arbeiter in den Tod. Am selben Mittag noch wurde ich ins längst fertiggestellte Verlies geworfen. Nach 2 Tagen in Gefangenschaft wurde ich in die Arbeitskolonne eingebunden. Nun war ich ein weiterer Sklave der Wolfsmark geworden.

Mit dem neu angereisten Baumeister konnte die Feste am Neujahrstage vollendet werden. Nachdem man uns Sklaven nun nicht mehr gebrauchen konnte, wurden wir zu den Steinbrüchen im Grenzgebirge gebracht, wo ich weitere vier Monate mein Leben fristete. An den Mengen an Steinen, die hier abgetragen wurden, ließ sich erahnen, daß jene Feste bei weitem nicht die einzige sein konnte, die in der Wolfsmark im Bau begriffen war. Man schien sich für etwas zu rüsten.... Ein hartes Los hatten wir zu erdulden, bei Wasser und Brot mußten wir bis spät in die Nacht arbeiten, angetrieben von Knüppelschlägen der Soldaten, die ihrerseits zum Dienst an der Waffe gezwungen worden waren. Doch die Not ließ uns zusammenhalten, und auch wenn dies die garstigsten Tage waren, die ich durchlebte, so habe ich doch dort in den Steinbrüchen die besten Kameraden gefunden, die ein Mann sich wünschen kann. Gemeinsam erduldeten wir die Pein, denn auf Entkommen war nicht zu hoffen. Niemand war jemals entkommen, oder zumindest wußten wir von keinem. Alle, die den Versuch gewagt hatten, hatten ihn mit ihrem Leben bezahlt.

Wenn ich an die zahllosen Nächte denk, in denen ich auf dem Lager wach lieg, die Gedanken bei Johanna und unsrem Kindelein, die Tränen in den Augen, da ist mir klar, für welch ehernes Ziel ich in die Schlacht nun zieh. Doch weiter: Wie sich Gerüchte nun einmal verbreiten, ereilte selbst uns Unterjochte bald die Kunde, das die Grenzen geschlossen worden waren. Alle Zeichen schienen auf Sturm zu stehen, wenn man als Kind nicht gerade auf den Kopf gefallen war.

So wurden bald die Reihen der Sklaven nach gelernten Handwerkern durchkämmt, da nun über die Grenzen keine Wandergesellen mehr kommen durften. Einer der Offiziere erinnerte sich an mein Vergehen und Schicksal, und ich wurde mit drei anderen gefangenen Gesellen nach Trutzburg gesandt, wo es der Obrigkeit nach Steinmetzen verlangte. Nach einem langen, beschwerlichen Marsch, ich vermag nicht zu sagen, wie lang wir unterwegs waren, sahen wir endlich die mächtigen Tore der Trutzburg vor uns in die Höhe ragen. Vom Adjutanten des Kommandeurs der Trutzburg wurden wir Steinhauer mit dem Werk, das wir, weiterhin in Gefangenschaft und ohne Lohn, versteht sich, schaffen sollten, vertraut gemacht: Ein Steinbrunnen am Marktplatz sollte es sein. Doch stünde er nicht in der Wolfsmark, wenn es ein gewöhnlicher Springbrunnen gewesen wär.

So verlangte man nach einem ganz besonderen Brunnen: Es sollten sich im Becken tote Sklavenleiber stapeln, aus deren Wunden das Wasser wie Blut hinabrinnen sollte. Angst sollte er einflößen, Macht beweisen. Jeder Passant sollte daran erinnert werden, daß auch er eh er sichs versieht, in den Minen oder Steinbrüchen sich wiederfinden könnt. Ich verabscheute diesen Brunnen mit jedem Wort, das man über ihn verlor, ein Stückchen mehr. Natürlich blieb mir keine Wahl, dazu wurde mir erneut gegen meinen Willen die Führung des Baus auferlegt.

So nahm ich all das, was mir in diesem widerlichen Land widerfahren war, all den Haß, all das Leid, den Schmerz, die Sehnsucht, all mein Hoffen, und packte es in den Brunnen. Den Mienen meiner Mitgesellen war zu entnehmen, daß sie dasselbe taten. In überraschend kurzer Zeit wuchs aus den herangeschleppten Granitblöcken ein Meisterwerk des Schreckens. Die Bürger begannen uns mit faulem Obst zu bewerfen, noch lang bevor man unsere qualvollsten Bildnisse erkennen konnte. Doch war es unser Anliegen, zu zeigen, in Stein zu fassen, was uns widerfahren war, und als der Brunnen endlich vollendet war, kamen uns die Tränen, konnte doch nun jeder sehen, wieviel Leid in diesem Land den Menschen angetan wurde. Der gemeine Pöbel verabscheute den Brunnen zwar, war er doch fürchterlich und mitleiderregend zugleich, doch die Herren der Trutzburg waren vollauf zufrieden. Mehr als das, der Kommandant ließ sogar anläßlich unseres Meisterwerkes zu einem Einweihungsfeste bitten. Alles, was Rang und Namen hatte, sollte erscheinen, um unsere Ausgeburten des Leidens zu bestaunen.

Am Abend der Feierlichkeiten wurde ich, der Baumeister, neu eingekleidet, um all den Mächtigen Giftspuckern vorgeführt werden zu können. Der gesamte Sündenpfuhl des Landes, vom geistigen bis zum militärischen Führer, war angereist, um unser Werk zu bestaunen und in den Himmel zu loben. Sogar die Tochter der Baronin Moruge war gekommen. Sie sollte mir am Höhepunkt der Feierlichkeiten den Titel des "Kunstsklaven zu Hofe" verleihen. So nahm das Fest seinen Lauf. Man sperrte mich in einen kleinen Raum, einer Zelle gleich, und ließ mich warten, bis mein Auftritt an der Reihe war. Dann wurde ich von zwei Soldaten auf den Marktplatz geführt, um von der Tochter der Baronin geehrt zu werden. Als mir die Baronesse schließlich das unnütze Prädikat überreichte, sahen wir uns für einen Wimpernschlag tief in die Augen. Er genügte mir, um einen kurzen Blick in ihre Seele zu erhaschen: Es schien, als widerte sie der Anblick unsres grausamen Werkes mehr noch als all die Bürger, die täglich am Brunnen vorbeiliefen, an, als würde all die Not im Lande ihr das Herz brechen, so wie das meinige zerbrochen war. Doch dann wurde ich, als der gemeine Pöbel vertrieben worden war, und der Kommandant mehrere Weinfässer auf den Marktplatz rollen ließ, um die Gäste zu verköstigen, zurück in meine Zelle geführt. Auf einer Pritsche legte ich mich zur Ruhe.

Spät in der Nacht klopfte jemand an meine Tür. Kurz darauf wurde mit einem lauten Poltern der Riegel herabgenommen, und eine Wache betrat meine Kammer. Ohne ein Wort packte mich der Mann am Arm. Er flüsterte mir zu, das die Baronesse mich erwartete. Quer durch die Gänge und Treppen der Trutzburg führte er mich an etlichen Wachen zum Gemach der Baronesse. Er deutete auf die Tür und klopfte mir auf die Schulter. Dann eilte er den Gang, den wir gekommen waren, hinab. Hatte ich wirklich in ihr Herz gesehen? Hatte ich mich geirrt? Was sollte mich erwarten? Ich überwand meine Ängste pochte dreimal behutsam gegen ihre Tür. Ein Diener öffnete und verneigte sich vor mir. Ich versuchte mich zu entsinnen, wann sich das letzte mal jemand vor mir verneigt hatte, kam aber zu keinem Schluß. Die Tür zu einer Altane ins Freie stand offen und der Diener deutete mit den Worten "sie empfängt dich jetzt" darauf. Als ich die flatternden Vorhänge zur Seite schob, sah ich die Baronesse, noch in ihrem Abendkleid, am Geländer lehnen. Schon wollte ich mich vor ihr zu Boden werfen, wie es ein jeder Sklave vor einem Adligen tun muß, doch sagte die Edelfrau nur

"Spar Dir das, Steinmetz" Der Augenblick, in dem wir uns an der Zeremonie tief in die Augen sahen, war es auch nur für einen Moment gewesen, hatte nicht nur bei mir Eindruck hinterlassen, wie es schien. So erfuhr ich, das sie tief in meinem Inneren all meine Qualen und all den Haß gesehen hatte, all das, was ich in diesem scheußlichen Brunnen verewigt hatte.

In dieser Nacht auf der Altane, die Ausblick auf das karge Land bot, erfuhr ich alles. Die Rote berichtete mir von der Rebellion, vom Widerstand gegen den Krieg, gegen all die Unterdrückung und gegen das Joch, unter dem das Volk litt. Bis zum Morgengrauen erzählten wir uns voneinander, Sie erzählte ihre Geschichte, ich die meine. Wir begannen schon, Pläne zu schmieden, als der Soldat, der mich hergeführt hatte, an die Tür klopfte, und darauf bestehen mußte, mich zurück in meine Zelle zu bringen.

Als der Tag gekommen war, an dem die Baronesse wieder abreisen sollte, ließ man erneut nach mir schicken. Das letzte mal in Gefangenschaft wurde ich auf ein Roß gebunden, denn die Rote hatte mich für teures Geld vom Kommandant der Trutzburg erstanden. Als ich durch die Tore der Burg ritt, war ich die längste Zeit ein Gefangener gewesen.

Dieser eine Augenschlag am Brunnen unten auf dem Marktplatz hatte aus mir einen Rebellen gemacht.