LARP-Forum.com Chamberlords e.V. Baronie Falkenhain Baronie Wolfsmark Freie Stadt Leuenfurt

Marschall Ablaht von Korna

Ablaht unweit der Grenzfeste Trutzburg

Hier findet sich die Geschichte des kampfwütigen Berserkers Ablaht. Wie er Menschen pfählte und sie verbrannte und ihre Schädel in einem Kessel kochte. Wie er sie lebendig häutete und mit dem Beil zerstückelte und sich an ihrem Geschrei erfreute.

Ablaht war kein Mann der Länder wie wir sie kennen, er stammte aus einem Land fern von hier, weit im Osten, gleich hinter den große Bergen, die nur wenige überwinden. Eine karge Steppenlandschaft, in der kein Gras Fuß fassen kann, nur nackte, öde Felsen nannte er und sein Stamm, Heimat.

Es ist nicht viel bekannt über den Bogenschützen aus dem Osten, nie sprach er über seine Vergangenheit und nur wenige können behaupten mehr als zwei Worte mit ihm gewechselt zu haben. Es ist nur soviel bekannt, dass er eines Nachts in den dunklen Kerkern der Wolfsmark eingesperrt wurde, da man ihn wohl auf einem Raubzug geschnappt hatte. Wahrscheinlich wäre er wie jeder andere Brigant hingerichtet worden, wäre da nicht sein Bogen gewesen. Genau dieser Bogen erregte die Aufmerksamkeit Chlodwigs, dem Baron von Wolfsmark, da er sich in Form und Konstruktion von den gebräuchlichen Waffen unterschied.

Kein Schütze in der Gegend war in der Lage ihn zu spannen und viele lachten über die geringe Größe. Aber Chlodwig hatte die Mannen gesehen, die Ablaht von dem Rücken seines Pferdes aus niedergestreckt hatte und er war beeindruckt von der Präzision und Genauigkeit der Schüsse. So kam es dass Chlodwig Ablaht einen Vorschlag unterbreitete. Er Ablaht, solle die Kunst der östlichen Bogenmacherei den Wolfsmarkern beibringen und somit eine tödliche Garnison aus berittenen Bogenschützen ausbilden, die ihres Gleichen in den Mittellanden suchte. So geschah es! Unter Ablahts Kommando im Jahre 997 fanden die "schwarzen Teufel", wie die Reiterei sich nannte, ihren ersten Einsatz beim Aufstand in Wolfenhaupt. Vor allem Zäpesch aber auch Ablaht machten sich an diesem Tag einen grausamen Namen, denn Ablaht pfählte viele Männer, Frauen und Kinder auf awarische Art. Es wird auch gemunkelt, dass dies der einzige Tag gewesen sei, an dem Ablaht gelacht haben soll. Beeindruckt von der Brutalität und Grausamkeit mit der Ablaht vorging, erhob ihn Chlodwig von Wolfsmark, in den Stand des Adels um sich fortan Marschall Ablaht von Korna zu nennen.

Bei der Heerschau im September des Jahres 1002 jedoch, stiess Ablaht von Korna mit einem Trupp Soldaten in den Wald vor, um rebellisches Pack aufzutreiben. Leider wurde er seit diesem Tag nicht mehr gesehen. Es wird allerdings vermutet, dass er in falkenhainer Gefangenschaft geraten ist.